Datenschutz

IT-Sicherheit und Datenschutz – Vertrauen 

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RBA367 Im Test: Nitrokey 3 USB-C - Nitrokey

In dieser Episode beschäftigen wir uns intensiv mit dem NitroKey, einem physikalischen Authentifizierungsgerät, das eine interessante Alternative zu herkömmlichen Passwörtern darstellt. Der NitroKey soll nicht nur die Sicherheit bei Online-Diensten erhöhen, sondern bietet auch eine praktische Lösung für den Datenschutz im Alltag. Zuerst werfen wir einen Blick auf die grundlegende Funktionsweise und den Hintergrund des Produkts, einschließlich des FIDO-Standards, der die Basis für die Authentifizierung mit Geräten wie dem NitroKey bildet. Wir ziehen Parallelen zu anderen Produkten, insbesondere dem YubiKey, ohne jedoch einen direkten Vergleich zu ziehen.

Im Verlauf der Diskussion erläutern wir die Herausforderungen, die mit traditionellen Passwörtern verbunden sind. Zu häufige Komplexität erfordern längere und sicherere Passwörter, was die Nutzerfreundlichkeit beeinträchtigt. Hier setzt der NitroKey an, indem er die Anmeldung vereinfacht und gleichzeitig eine sichere Authentifizierung ermöglicht. Wir beleuchten die Funktionsweise von Passkeys, die anstelle von Passwort-Eingaben verwendet werden und eine nahtlose Authentifizierung mit minimalem Aufwand bieten.

Ein weiterer Punkt ist die Open-Source-Philosophie des NitroKey-Unternehmens, die sich von anderen kommerziellen Anbietern unterscheidet. Wir diskutieren die Vorteile dieser Transparenz und welche Rolle sie in der IT-Sicherheit spielt. Dabei gehen wir auch auf die Risiken ein, die mit der Verwendung eines physischen Schlüssels verbunden sind, wie dem Verlust oder Diebstahl des Geräts, und wie man sich davor absichern kann, etwa durch die Verwendung von mehreren NitroKeys als Backup.

Neben den technischen Aspekten, die wir eingehend diskutieren, sprechen wir auch über die Software, die für die Einrichtung und Nutzung des NitroKeys erforderlich ist. Hierbei stellen wir fest, dass die Bedienung auf verschiedenen Betriebssystemen unterschiedlich komfortabel ist und es teilweise an Benutzerfreundlichkeit mangelt. Trotz dieser Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Softwareinstallation und Benutzeroberfläche, finden wir die grundlegende Funktionalität des NitroKeys überzeugend, da sie Authentifizierung sicher und unkompliziert ermöglicht.

Abschließend fassen wir zusammen, dass der Einsatz von Geräten wie dem NitroKey und deren Integration in Sicherheitssysteme eine zukunftsweisende Maßnahme darstellt, um sensiblen Daten Schutz zu bieten. Wir ermutigen die Zuhörer, die ersten Schritte in Richtung einer passwortlosen Zukunft zu gehen, wobei sie sich zunächst auf einige wenige, aber wichtige Anwendungen konzentrieren können. Diese Episode bietet somit einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten und Herausforderungen der modernen Authentifizierungstechnologien.

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RBA366 Im Fokus: "EU Data Act" (Paschke/Schumacher) - Beck

In dieser Episode beleuchten wir den EU Data Act, ein Thema, das seit seiner Einführung im September letzten Jahres leider etwas unter dem Radar geflogen ist. Gemeinsam mit meinem Kollegen Michael diskutieren wir die Auswirkungen dieses Gesetzes auf Unternehmen und Behörden. Wir bringen die zentralen Aspekte zur Sprache, die bei der praktischen Umsetzung des Data Acts zu beachten sind, und werfen einen Blick auf den juristischen Kommentar, der uns als Grundlage dient.

Zuerst analysieren wir die Struktur und den Umfang dieses Kommentars, der von Professorin Dr. Anne Paschke und Rechtsanwalt Pascal Schumacher herausgegeben wurde. Das Werk umfasst 669 Seiten und bietet eine umfassende Kommentierung aller 50 Artikel des Data Acts, wobei es auf den ersten Blick als ein etwas kompakterer Kommentar im Vergleich zu anderen, umfangreicheren juristischen Werken erscheint. Trotz seiner kompakten Form gibt der Kommentar wertvolle Einblicke in die praktischen Herausforderungen, die Unternehmen erwarten, wenn sie mit den neuen Regelungen zum Datenmanagement umgehen müssen.

Besonders eindrücklich ist die neue Verantwortung, die der Data Act Unternehmen auferlegt, indem sie nun aktiv die Erlaubnis ihrer Nutzer einholen müssen, um deren Daten nutzen zu können. Diese grundlegende Änderung in der Datenverwaltung hat weitreichende Implikationen für viele Branchen, vom Handwerk bis hin zu High-Tech-Startups. Zudem diskutieren wir, wie der Data Act in Krisenzeiten, wie etwa während einer Pandemie, Behörden die Möglichkeit gibt, auf relevante Daten zuzugreifen.

Ein zentrales Thema ist die Praxisrelevanz des Gesetzes und der Kommentar selbst. Es wird deutlich, dass zahlreiche Unternehmen – auch kleinste – profitieren können, wenn sie die neuen Regelungen verstehen und sich entsprechend darauf vorbereiten. Die Diskussion um Datenmanagement und Qualität ist allgegenwärtig und könnte durch den Data Act an Bedeutung gewinnen. Dies könnte sogar als Chance gesehen werden, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, die auf diesen neuen Anforderungen basieren.

Im Verlauf des Gesprächs ziehen wir auch Parallelen zur DSGVO und der Notwendigkeit einer durchdachten Datenstrategie. Die Herausforderung, mit unterschiedlichen Datenarten umzugehen und diese strukturiert zu verwalten, wird immer relevanter, insbesondere für Unternehmen, die moderne Technologien und Künstliche Intelligenz nutzen wollen.

Abschließend empfehlen wir allen interessierten Hörern, sich mit dem EU Data Act und dem dazugehörigen Kommentar auseinanderzusetzen. Diese Episode bietet nicht nur einen umfassenden Überblick über das Thema, sondern auch praktische Einblicke, die insbesondere für juristische Berater und Unternehmen von großem Wert sind. Der Austausch über diese wichtigen Themen wird hoffentlich dazu beitragen, das Bewusstsein für den Data Act zu schärfen und die notwendigen Strukturen in der Unternehmenswelt zu fördern.

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RBA365 Im Test: "manageforwork" - VNR

In dieser Episode beschäftigen wir uns intensiv mit einem innovativen Datenschutztool, das von VNR Verlag aus Bonn entwickelt wurde. Gemeinsam mit Michael beleuchten wir die Funktionen und Möglichkeiten dieser Software, die sich nicht nur auf Datenschutz, sondern auch auf Arbeitssicherheit, Betriebsrat, Informationssicherheit und die KI-Verordnung konzentriert. Durch die Plattform Manage for Work wird eine benutzerfreundliche Schnittstelle geboten, die eine effiziente Verwaltung dieser Module ermöglicht.

Wir starten mit der Vorstellung der Software und klären, dass ich an ihrer Entwicklung mitgewirkt habe, was angesichts unserer Transparenzpflicht wichtig ist. Es handelt sich um ein Tool, das als Compliance-Lösung für Unternehmen konzipiert wurde, die gesetzliche Anforderungen im Bereich Datenschutz und Informationssicherheit erfüllen müssen. Die Nutzung ist unkompliziert: Nach einer kurzen Registrierung bietet das Tool eine sieben Tage umfassende Testphase, in der die ersten Funktionen erkundet werden können.

Ein zentraler Punkt unserer Diskussion sind die verschiedenen Module, die unter der Dachmarke Manage for Work verfügbar sind. Von den Erscheinungsbildern dieser Module ist das Ziel klar, eine einheitliche Handhabung zu gewährleisten, sodass Nutzer, die eine Software verwenden, von den Vorteilen der anderen ohne Orientierungsprobleme profitieren können. Die Software erfordert allerdings individuelle Lizenzen für jedes Modul, was sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Während dies eine klare Preisstruktur schafft, könnte es kleinere Kunden vor Herausforderungen stellen, die eine umfassende Lösung wünschen.

Besonders spannend ist das Modul Datenschutz. Hier präsentieren wir die monatlichen Lizenzkosten von 99,99 Euro, die für maximal fünf Benutzer gültig sind. In unserem Gespräch thematisieren wir die Vor- und Nachteile des Testzeitraums von sieben Tagen, was unserer Meinung nach recht kurz ist, da viele Unternehmen nicht in der Lage sind, eine umfassende Prüfung innerhalb dieser Zeitspanne durchzuführen. Wir diskutieren auch die Preisgestaltung der anderen Module und erkennen, dass eine höhere Preisstruktur für erweiterte zentrale Funktionen nicht überraschend ist, durchaus aber Rücksprache mit dem Verlag erfordert, um individuelle Unternehmensbedürfnisse zu besprechen.

Ein weiterer zentraler Aspekt unserer Analyse bezieht sich auf die Benutzerfreundlichkeit und die Dokumentationsfunktion des Tools. Die Software ist so konzipiert, dass sie eine klare Benutzerführung bietet. Wir untersuchen das Dashboard, das eine Übersicht über Datenschutzvorfälle, betroffene Anfragen und To-Do-Listen bietet. Besondere Funktionen zur Verwaltung von Ressourcen und Verarbeitungstätigkeiten erleichtern die tägliche Arbeit von Datenschutzbeauftragten und zeigen, dass die Software strukturiert aufgebaut ist.

Wir erläutern auch die Möglichkeit, Vorlagen für Verarbeitungstätigkeiten zu nutzen, was den Einstieg in die Dokumentation erheblich erleichtert. Zweifelsohne gibt es einige Einschränkungen, davon sind wir überzeugt. Gerade die Anzahl der Vorlagen könnte größer sein, um eine breitere Abdeckung für die Nutzer zu gewährleisten. Dennoch ist die Möglichkeit, die Software an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, sowie die einfache Verknüpfbarkeit zwischen den verschiedenen Abteilungen ein klarer Pluspunkt.

Ein komplett überarbeiteter Reporting-Bereich steht sowohl für das Verarbeitungsverzeichnis als auch für die Datenübertragung zur Verfügung. Hier wird dem Nutzer eine individuelle Anpassung bei der Dokumentation ermöglicht. Auf diese Weise können sowohl gesetzliche Vorgaben beachtet als auch unternehmensspezifische Anforderungen umgesetzt werden. Das Tool bietet einen klaren Workflow, der den Datenschutzbeauftragten dabei unterstützt, ihre Aufgaben systematisch zu erfüllen.

Wir schließen die Episode mit der Einladung, die Meinungen der Hörer einzuholen: Wer bereits Erfahrungen mit dem Tool gemacht hat, kann uns gerne Feedback zur Nutzung geben. Wir sind überzeugt, dass der Austausch über die Software und ihre Funktionalität nicht nur für uns, sondern auch für viele andere Interessierte von großem Nutzen sein kann.

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RBA364 Im Fokus: "Der Grundsatz der Zweckbindung" (Zhou) - R&W

In dieser Episode widmen wir uns einem faszinierenden juristischen Werk, das sich mit einem zentralen Thema des Datenschutzrechts auseinandersetzt: dem Grundsatz der Zweckbindung. Gemeinsam mit meinem Kollegen Michael analysieren wir die Dissertation von Dr. Johannes Suhr, die nicht nur für Juristen, sondern auch für Interessierte außerhalb der Rechtswissenschaften von großer Relevanz ist. Das Buch untersucht die Grundlagen und Anwendung des Artikel 5 Absatz 1 Lit B der DSGVO im Kontext des Beschäftigtendatenschutzes und bietet damit einen tiefen Einblick in ein oft vernachlässigtes, aber äußerst wichtiges Thema.

Wir erörtern, warum der Grundsatz der Zweckbindung als Pfeiler des Datenschutzrechts gilt und welche praktischen Herausforderungen sich daraus ergeben. Michael hebt hervor, dass dieser Grundsatz nicht nur für die Datenerhebung, sondern auch für die Rechtsgrundlagen und die Aufbewahrung von Daten von entscheidender Bedeutung ist. Das Buch geht über eine bloße Betrachtung des Beschäftigtendatenschutzes hinaus und liefert essenzielle Erkenntnisse, die für jeden, der im Bereich Datenschutz tätig ist, von Bedeutung sind. Es wird diskutiert, wie die Zweckbindung in verschiedenen Kontexten interpretiert werden kann und wie oft die praxisrelevanten Aspekte in juristischen Diskussionen in den Hintergrund geraten.

Ein zentrales Anliegen der Episode ist es, die Bedeutung von Artikel 5 der DSGVO hervorzuheben. Wir sind uns einig, dass ein tiefes Verständnis dieses Artikels unerlässlich für das Verständnis des gesamten Datenschutzrechts ist. Oftmals erkennen wir in Gesprächen mit Mandanten, wie entscheidend ein solides Fundament in den Datenschutzgrundlagen ist. Michael betont, dass viele Probleme in der Praxis auf unzureichendes Wissen über diesen grundlegenden Artikel zurückzuführen sind. Daher betrachten wir die gut strukturierte Auseinandersetzung mit dem Thema Zweckbindung in Dr. Suhrs Dissertation als überaus wertvoll.

Darüber hinaus diskutieren wir auch die Herausforderungen, die mit der zweckändernden Weiterverarbeitung in Artikel 6 Absatz 4 verbunden sind. Dies ist ein relevant diskutiertes Problem, da es häufig zu Missverständnissen kommt, wenn Unternehmen versuchen, bereits vorhandene Daten für neue Zwecke zu verwenden. Wir verdeutlichen, wie wichtig es ist, die Grundlagen des Datenschutzrechts zu verstehen, um uns in solchen Fragestellungen sicher bewegen zu können.

Wir teilen auch unsere Gedanken zur Preisgestaltung des Buches. Während wir den hohen Inhalt und die Qualität der Dissertation anerkennen, stellen wir fest, dass der Preis für manche Leser abschreckend sein könnte. Dennoch sind wir überzeugt, dass die Investition in das Werk für alle, die sich ernsthaft mit dem Thema Datenschutz auseinandersetzen, lohnenswert ist.

Abschließend stellen wir fest, dass Dr. Suhrs Arbeit ein wertvoller Beitrag zur Diskussion über Datenschutz und Zweckbindung ist. Es ist uns ein Anliegen, die Zuhörer dazu zu ermutigen, sich intensiver mit den Grundlagen des Datenschutzrechts zu befassen und sich die signifikanten Einsichten aus diesem Werk zu eigen zu machen, um in der Praxis besser gerüstet zu sein.

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RBA363 Im Interview: Andreas Hessel

In diesem Interview mit Andreas Hessel, dem Geschäftsführer der GRC Consulting AG aus der Schweiz, wird ein umfassender Einblick in seinen Werdegang gegeben, der mehrere berufliche Wendungen und Herausforderungen umfasst. Andreas, der ursprünglich im Saarland geboren wurde, beginnt mit seiner Ausbildung und schildert, wie er nach dem Abitur zunächst ein Studium der Sozialpädagogik startete, dieses jedoch abbrach, weil ihn die Ausrichtung und die Altersunterschiede zu seinen Kommilitonen nicht ansprachen. Daraufhin wandte er sich der Kunsthochschule in Köln zu, entschied sich jedoch schließlich für ein Industriedesign-Studium in Saarbrücken. Trotz des erfolgreichen Abschlusses stellte er fest, dass es in seinem Berufsfeld wenige Stellen gab und die Branche sehr kompetitiv war.

Sein beruflicher Werdegang nahm eine dramatische Wendung, als er durch das Arbeitsamt auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht wurde, eine Ausbildung als Programmierer zu beginnen. Ganz ohne Vorkenntnisse in der IT und deren Programmiersprachen, startete er begeistert bei Siemens und fand schnell Gefallen an der Programmierung. Er arbeitete fortan als Kommunikationsprogrammierer und hielt Schulungen für andere Programmierer, was seinen beruflichen Aufstieg im Bereich der IT maßgeblich prägte. Er erhebt den Punkt, dass seine Karriere durch Zufall und Gelegenheiten, die sich ihm boten, gefördert wurde, und dass er nicht ursprünglich aus der IT-Welt kam.

Das Gespräch entwickelt sich weiter, als Andreas schildert, wie er schließlich in den Bereich der Informationssicherheit und des Datenschutzes eintrat. Nachdem er einige Jahre in der Netzwerkadministration gearbeitet hatte, übernahm er eine Position in einer Bank und stieg dort von der Netzwerkadministration zum IT-Leiter auf. In dieser Position kam er erstmals mit den Sicherheitsanforderungen der Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungsaufsicht in Berührung. Seine autodidaktische Herangehensweise, der Wille, Neues zu lernen und sich in verschiedenen Bereichen weiterzubilden, brachte ihn schließlich in die Rolle eines Datenschutzbeauftragten – eine Position, die ihn auch während seiner gesamten Berufslaufbahn begleiten sollte.

Andreas diskutiert auch die Herausforderungen, denen er während seiner Berufsjahre gegenüberstand, sowie die steigende Komplexität und den Druck, den regulatorische Anforderungen in der heutigen Informationssicherheitslandschaft mit sich bringen. Er erläutert, dass er seine Expertise vor allem in der Beratung von großen Banken und Versicherungsgesellschaften einsetzt und dass die Rolle des Datenschutzbeauftragten zunehmend an Bedeutung verliert, während Informationssicherheit zentraler wird.

Darüber hinaus gibt Andreas Einblicke in die steigende Relevanz der Cyberversicherungen und die Reality-Checks, die Unternehmen oft erst realisieren, wenn es zu spät ist. Er warnt vor der Gefährdung, die unzureichende Sicherheitsmaßnahmen für Unternehmen und Kommunen darstellen, und betont, wie wichtig es ist, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um Sicherheit zu gewähren. Er spricht auch über die Notwendigkeit regelmäßiger Audits und Prüfungen, um sicherzustellen, dass gesetzliche Anforderungen eingehalten werden, was in vielen kleineren Städten oder Gemeinden fehlt.

Im Gespräch diskutieren die Teilnehmer vielfältige relevante Themen von aktuellen gesetzlichen Entwicklungen im Bereich IT-Sicherheit bis hin zu den Herausforderungen, die Unternehmen und Behörden mit Cyberangriffen und Datenschutzverstößen konfrontieren. Andreas stellt fest, dass Trotz der aktuellen Gesetzgebung in der EU noch viel zu tun bleibt, insbesondere in Bezug auf Praktiken in kleineren Städten und Institutionen, die oftmals im Alltag nicht die notwendigen Ressourcen haben, um vollständige Compliance sicherzustellen.

Insgesamt zeigt das Interview, wie vielfältig und dynamisch der Weg in das Thema Datenschutz und Informationssicherheit sein kann und unterstreicht Andreas Hessel’s Credo, dass kontinuierliches Lernen und die Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen, unabdingbar für den Erfolg in der schnelllebigen IT- und Sicherheitslandschaft sind.

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RBA362 Im Fokus: "Datenschutzrecht" (v. Lewinski/Rüpke/Eckhardt) - Beck

In dieser Episode widmen wir uns einem neuen juristischen Fachbuch, das im Beckverlag erschienen ist und sich mit dem Thema Datenschutzrecht beschäftigt. Zusammen mit meinem Co-Moderator Michael analysieren wir das Buch, das eine umfassende Einführung zu den Grundlagen des Datenschutzrechts bietet. Wir betonen, dass das Buch insbesondere auf Studierende ausgerichtet ist und deshalb zu einem erschwinglichen Preis von 49,80 Euro angeboten wird.

Zu Beginn des Gesprächs präsentieren wir die technischen Eckdaten des Buches, das 458 Seiten umfasst und in der Reihe „Studium und Praxis“ veröffentlicht wurde. Wir beleuchten die Autoren des Werkes, darunter Professor Dr. Kai von Lewinsky, Privatdozent Dr. Giesel Herr-Rübke und Dr. Jens Eckart, und diskutieren, wie die dritte Auflage die aktuellen Entwicklungen im Datenschutzrecht reflektiert. Ein zentrales Thema ist der Untertitel „Grundlagen und europäische Neugestaltung“, der uns fasziniert und dazu anregt, die Inhalte des Buches im Hinblick auf neue digitale Rechtsakte, wie die KI-Verordnung und den Data Act, näher zu betrachten.

Michael liefert uns wertvolle Einblicke in die Struktur und den Inhalt des Buches. Er hebt hervor, dass es sich um klassische Studienliteratur handelt, die stark auf Fließtext basiert und wenig visuelle Unterstützung bietet. Dies führt zu einer sehr detaillierten und fundierten Auseinandersetzung mit dem Datenschutzrecht, die jedoch oft in der Theorie bleibt und praktische Hinweise vermissen lässt. Wir debattieren über die Grenzen der theoretischen Darstellung und die Notwendigkeit, ergänzende Werke zu nutzen, um die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Eine wichtige Frage, die aufkommt, ist, ob das Buch mehr auf die Vorbereitung für Klausuren oder auf das fundamentale Verständnis für die Praxis ausgerichtet ist. Wir sind uns einig, dass das Buch beide Aspekte abdeckt: Es vermittelt das notwendige Wissen, um juristische Prüfungen zu bestehen, und bietet gleichzeitig eine solide Grundlage für zukünftige praktische Anwendungen im Datenschutzrecht. Dies macht das Buch zu einem wertvollen Instrument für Studierende und Berufseinsteiger, die sich intensiv mit diesem Rechtsgebiet auseinandersetzen möchten.

Abschließend fassen wir zusammen, dass das Buch eine exzellente Ressource darstellt, um sich mit dem Datenschutzrecht vertraut zu machen, während wir die Notwendigkeit betonen, zusätzliches Material für die praktische Implementierung heranzuziehen. Wir laden unsere Zuhörer ein, uns Feedback zu geben und die Episode mit ihren Gedanken zu bereichern.

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