RBA365 Im Test: "manageforwork" - VNR
In dieser Episode beschäftigen wir uns intensiv mit einem innovativen Datenschutztool, das von VNR Verlag aus Bonn entwickelt wurde. Gemeinsam mit Michael beleuchten wir die Funktionen und Möglichkeiten dieser Software, die sich nicht nur auf Datenschutz, sondern auch auf Arbeitssicherheit, Betriebsrat, Informationssicherheit und die KI-Verordnung konzentriert. Durch die Plattform Manage for Work wird eine benutzerfreundliche Schnittstelle geboten, die eine effiziente Verwaltung dieser Module ermöglicht.
Wir starten mit der Vorstellung der Software und klären, dass ich an ihrer Entwicklung mitgewirkt habe, was angesichts unserer Transparenzpflicht wichtig ist. Es handelt sich um ein Tool, das als Compliance-Lösung für Unternehmen konzipiert wurde, die gesetzliche Anforderungen im Bereich Datenschutz und Informationssicherheit erfüllen müssen. Die Nutzung ist unkompliziert: Nach einer kurzen Registrierung bietet das Tool eine sieben Tage umfassende Testphase, in der die ersten Funktionen erkundet werden können.
Ein zentraler Punkt unserer Diskussion sind die verschiedenen Module, die unter der Dachmarke Manage for Work verfügbar sind. Von den Erscheinungsbildern dieser Module ist das Ziel klar, eine einheitliche Handhabung zu gewährleisten, sodass Nutzer, die eine Software verwenden, von den Vorteilen der anderen ohne Orientierungsprobleme profitieren können. Die Software erfordert allerdings individuelle Lizenzen für jedes Modul, was sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Während dies eine klare Preisstruktur schafft, könnte es kleinere Kunden vor Herausforderungen stellen, die eine umfassende Lösung wünschen.
Besonders spannend ist das Modul Datenschutz. Hier präsentieren wir die monatlichen Lizenzkosten von 99,99 Euro, die für maximal fünf Benutzer gültig sind. In unserem Gespräch thematisieren wir die Vor- und Nachteile des Testzeitraums von sieben Tagen, was unserer Meinung nach recht kurz ist, da viele Unternehmen nicht in der Lage sind, eine umfassende Prüfung innerhalb dieser Zeitspanne durchzuführen. Wir diskutieren auch die Preisgestaltung der anderen Module und erkennen, dass eine höhere Preisstruktur für erweiterte zentrale Funktionen nicht überraschend ist, durchaus aber Rücksprache mit dem Verlag erfordert, um individuelle Unternehmensbedürfnisse zu besprechen.
Ein weiterer zentraler Aspekt unserer Analyse bezieht sich auf die Benutzerfreundlichkeit und die Dokumentationsfunktion des Tools. Die Software ist so konzipiert, dass sie eine klare Benutzerführung bietet. Wir untersuchen das Dashboard, das eine Übersicht über Datenschutzvorfälle, betroffene Anfragen und To-Do-Listen bietet. Besondere Funktionen zur Verwaltung von Ressourcen und Verarbeitungstätigkeiten erleichtern die tägliche Arbeit von Datenschutzbeauftragten und zeigen, dass die Software strukturiert aufgebaut ist.
Wir erläutern auch die Möglichkeit, Vorlagen für Verarbeitungstätigkeiten zu nutzen, was den Einstieg in die Dokumentation erheblich erleichtert. Zweifelsohne gibt es einige Einschränkungen, davon sind wir überzeugt. Gerade die Anzahl der Vorlagen könnte größer sein, um eine breitere Abdeckung für die Nutzer zu gewährleisten. Dennoch ist die Möglichkeit, die Software an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, sowie die einfache Verknüpfbarkeit zwischen den verschiedenen Abteilungen ein klarer Pluspunkt.
Ein komplett überarbeiteter Reporting-Bereich steht sowohl für das Verarbeitungsverzeichnis als auch für die Datenübertragung zur Verfügung. Hier wird dem Nutzer eine individuelle Anpassung bei der Dokumentation ermöglicht. Auf diese Weise können sowohl gesetzliche Vorgaben beachtet als auch unternehmensspezifische Anforderungen umgesetzt werden. Das Tool bietet einen klaren Workflow, der den Datenschutzbeauftragten dabei unterstützt, ihre Aufgaben systematisch zu erfüllen.
Wir schließen die Episode mit der Einladung, die Meinungen der Hörer einzuholen: Wer bereits Erfahrungen mit dem Tool gemacht hat, kann uns gerne Feedback zur Nutzung geben. Wir sind überzeugt, dass der Austausch über die Software und ihre Funktionalität nicht nur für uns, sondern auch für viele andere Interessierte von großem Nutzen sein kann.
